Das Projekt
Die Partnerschaft zwischen Pervomaiskvodokanal und den Stadtwerken Augsburg zielt darauf ab, die Trinkwasserversorgung in der ukrainischen Stadt Perwomajsk nachhaltig zu verbessern und technische Engpässe in der Infrastruktur zu beheben.
Ein zentrales Problem in Perwomajsk ist der stark veraltete Zustand der Kreiselpumpen im Wasserwerk. Ein Großteil der Pumpanlagen stammt noch aus sowjetischer Produktion und hat die technische Nutzungsdauer bereits überschritten. Dadurch kommt es immer wieder zu erheblichen Unterbrechungen in der Trinkwasserversorgung der Bevölkerung.
Angesichts der aktuellen Herausforderungen in der Ukraine steht Pervomaiskvodokanal vor der Aufgabe, seine Systeme widerstandsfähiger zu machen, technische Lösungen zu verbessern und nachhaltige Betriebsstrategien zu entwickeln. In diesem Kontext ist die angestrebte Partnerschaft mit den Stadtwerken Augsburg eine wertvolle Möglichkeit, um innovative und technisch moderne Lösungen für die Trinkwasserversorgung zu erarbeiten.
Arbeitspakete der Partnerschaft
Gerade in der aktuellen Situation, in der die Daseinsvorsorge in frontnahen Kommunen massiv gefährdet ist, gewinnt die technische Rehabilitierung kritischer Infrastruktur an Dringlichkeit. Ziel der Zusammenarbeit ist es daher, moderne und effiziente Technologien für die Wasserversorgung in Perwomajsk einzuführen. Dies umfasst:
- Austausch veralteter Kreiselpumpen durch energieeffiziente und leistungsfähige Modelle, um eine zuverlässige Wasserversorgung sicherzustellen.
- Erhöhung der Betriebssicherheit durch die Einführung moderner Überwachungs- und Steuerungssysteme, um Ausfälle frühzeitig zu erkennen und zu vermeiden.
Durch diese Maßnahmen soll die Trinkwasserversorgung in Perwomajsk langfristig gesichert und widerstandsfähiger gegenüber äußeren Einflüssen gemacht werden. Die Stadtwerke Augsburg bringen dabei ihre umfassende Erfahrung in der Wasserversorgung ein. Mit der Solidaritätsbetreiberpartnerschaft soll der Fokus neben der fachlichen Unterstützung vor allem auch auf der Beschaffung von notwendigen Gütern liegen.
Stand: November 2025