Im Rahmen der Betreiberpartnerschaft arbeiten Hamburg Wasser und hanseWasser seit fünf Jahren gemeinsam mit ihrem jordanischen Partner Miyahuna in Amman an der gezielten Optimierung von Betriebsprozessen im Wasser- und Abwasserbereich.

Ein weiterer Meilenstein dieser Zusammenarbeit war ein fünftägiger technischer Austausch vom 24. bis 31. Januar 2026. Fachspezialist*innen der Arbeitsgruppe „Kanalisationssysteme“ arbeiteten intensiv an zentralen Hebeln für mehr Leistungsfähigkeit und Wirtschaftlichkeit im Netzbetrieb. Im Fokus standen dabei die Themen Betrieb und Wartung, GIS-Systeme, Arbeitssicherheit sowie Leistungskennzahlen (KPI).
Neben der Besichtigung bestehender Abwassernetze und Anlagen wurde insbesondere die vorhandene Inspektions- und Wartungsausrüstung analysiert. Der fachliche Austausch zeigte Potenzial zur Steigerung von Effizienz und Betriebssicherheit – insbesondere durch den verstärkten Einsatz digitaler Systeme und standardisierter Prozesse.
Die Expert*innen von Hamburg Wasser gaben konkrete Handlungsempfehlungen: Derzeit erfolgt der Betrieb bei Miyahuna überwiegend ereignisgesteuert. Reinigungsmaßnahmen werden meist nur in Bedarfsfall durchgeführt. Um Ressourcen gezielter einzusetzen und Kosten zu senken, wird die Einführung standardisierter Betriebsprozesse (SOP), einer systematischen Instandhaltungsstrategie sowie einer strategischen Sanierungsplanung empfohlen. Eine zentrale Voraussetzung hierfür ist der Aufbau und die Nutzung von GIS und Inspektionsdaten – und leistungsfähiger IT-Systeme.
bei Miyahuna überwiegend ereignisgesteuert. Reinigungsmaßnahmen werden meist nur im Bedarfsfall durchgeführt. Um Ressourcen gezielter einzusetzen und Kosten nachhaltig zu senken, wird die Einführung standardisierter Betriebsprozesse (SOP) systematischen Instandhaltungsstrategie sowie eine strategische Sanierungsplanung empfohlen.Eine zentrale Voraussetzung hierfür ist der Aufbau und die Nutzung von GIS und Inspektionsdaten- und leistungsfähiger IT-Systeme.
Das Ergebnis: mehr Effizienz im Betrieb, höhere Versorgungssicherheit und eine deutliche Reduzierung unnötiger Infrastrukturkosten.

Abgerundet wurde der Austausch durch ein gemeinsames Abendessen mit traditionellen jordanischen Speisen – ein gelungener Rahmen für die Vertiefung der partnerschaftlichen Zusammenarbeit.
Die fachliche Arbeit wird nun in digitalen Formaten fortgeführt. Als nächster Schritt ist ein Online-Training zur Kanalinspektion mittels Kameratechnik geplant, um die nachhaltige Umsetzung der erarbeiteten Maßnahmen weiter zu unterstützen.